Unternehmen

Leistungen

Referenzen

Hersteller

Rund um unsere Technik

Startseite Kontakt Impressum

Kleines Technik-ABC

OTDR- Messung

OTDR- Diagramm

Singelmode in 1310nm

Die optische Zeitbereichsreflektometrie, auch bekannt unter der englischen Bezeichnung Optical-Time-Domain-Reflectometry kurz OTDR, ist ein Verfahren zur Ermittlung und Analyse von Lauflängen und Reflexionscharakteristika von elektromagnetischen Wellen und Signalen im Wellenbereich des Lichts.
In der Praxis spielt der Bereich der optischen Zeitbereichsreflektometrie vor allem in der Netzwerktechnik und Telekommunikation eine immer wichtigere Rolle. Die OTDR ist eine direkte Weiterentwicklung der Zeitbereichsreflektometrie, die ihre Wurzeln im Anfang der Radartechnik in den 1930er Jahren hat.
Bei der optischen Zeitbereichsreflektometrie wird ein Laserpuls der Dauer von 3ns bis 20µs in einen Lichtwellenleiter eingekoppelt und das Rückstreulicht über der Zeit gemessen.
Aus der logarithmisch aufgetragenen Rückstreuintensität können dann die Verluste von Spleißen auf der Strecke und Reflexionen von Steckern wie auch die Dämpfung der Glasfaser (in dB/km) bestimmt werden. Das gemessene Signal besitzt eine Zeitabhängigkeit, die über die Gruppengeschwindigkeit vg in eine Ortsabhängigkeit umgerechnet werden kann. Somit kann eine ortsaufgelöste Dämpfungsmessung realisiert werden. Bei variierenden Fangfaktoren S und sich ändernden Streukoeffizienten α kann es zu einer Fehlinterpretation des gemessenen Signals kommen. Diese kann durch eine zweite Messung am anderen Ende der Faser und über die Mittelung der beiden gemessenen Ergebnisse kompensiert werden.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Optische_Zeitbereichsreflektometrie

Water- Peaks

Grafische Darstellung des Water-Peaks

Fasern absorbieren Wasser. Die OH--Gruppen weisen Absorptionsmaxima bei 950 nm, 1380 nm und 2730 nm auf, die Water-Peaks. Einfache Fasern werden deshalb zwischen den Maxima bei 850 nm, 1310 nm oder 1550 nm betrieben.
Eine Weiterentwicklung der Standardsinglemode-Faser ist die sog. Low-Water-Peak-Faser (ITU-T G.652.C und G.652.D). Im Gegensatz zur SSMF können bei dieser Faser auch im Wellenlängenbereich zwischen 1310 nm und 1550 nm Daten übertragen werden, da diese Fasern wasserfrei hergestellt werden.
Mit diesen Fasern wird das sogenannte E-Band (extended band) für die Datenübertragung geöffnet. Dieser Bereich wird überwiegend mit der CWDM-Technologie (Coarse Wavelength Division Multiplex oder Grobes Wellenlängenmultiplex) erschlossen, die es ermöglicht aufgrund der großen Kanalabstände auf sehr kostengünstige, ungekühlte Laser für die Übertragung zurückzugreifen.
Als Singlemode-Fasern für Weitverkehrsnetze wurden Non-Zero-Dispersion-Fasern (ITU-T G.655.C) verwendet. Sie verbinden eine sehr geringe Dämpfung mit einer geringen Dispersion im sogenannten C-Band um 1550 nm. Somit ist es möglich längere Strecken ohne Dispersionkompension zu erreichen, als dies mit SSMF möglich ist.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Water_Peak#Water-Peaks

Fusionsspleiß

Fusionsspleiß mit PAS-Verfahren >>

verlustarme Verbindung von zwei Glasfasern

Glasfasern werden mit einem speziellen Lichtbogenspleißgerät gespleißt, wobei Verlegekabel an ihren Enden mit jeweiligen „Pigtails“ - kurze Einzelfasern mit Stecker an einem Ende - verbunden werden. Das Spleißgerät justiert die lichtleitenden Kerne der beiden Enden der zu spleißenden Glasfasern punktgenau aufeinander. Das Justieren geschieht bei modernen Geräten vollautomatisch, bei älteren Modellen manuell mittels Mikrometerschrauben und Mikroskop. Ein geübter Spleißer kann damit die Faserenden innerhalb weniger Sekunden präzise positionieren. Anschließend werden die Fasern mit einem Lichtbogen miteinander verschmolzen (verschweißt). Abhängig von der Qualität des Spleißvorgangs werden an den Spleißstellen Dämpfungswerte um 0,3 dB, bei guten Spleißen auch unter 0,02 dB erreicht. Beim Arbeiten mit guten Geräten liegt der Dämpfungswert erfahrungsgemäß bei max. 0,1 dB. Messungen werden mittels spezieller Messgeräte, u. a. optische Zeitbereichsreflektometrie (Optical Time Domain Reflectometry - OTDR), durchgeführt. Eine gute Spleißverbindung sollte eine Dämpfung < 0,3 dB auf der gesamten Strecke aufweisen. Fertige Glasfaserspleiße werden in Spleißboxen untergebracht.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Splei%C3%9Fen_(Fernmeldetechnik)#Splei.C3.9Fen_von_Glasfasern

Augendiagramm

Übertragung über einen Tiefpasskanal

Das Augendiagramm ist ein Hilfsmittel, um die Signalqualität einer digitalen Datenübertragung zu beurteilen. Dazu wird der Datenstrom in gleich lange Abschnitte unterteilt, die ein Vielfaches der Symboldauer lang sind. Diese werden mit Hilfe eines nachleuchtenden Oszilloskops oder Speicher-Oszilloskops übereinandergeschrieben. Auf dem Schirm entsteht ein Bild mit der Form eines Auges.
Übertragung über einen Tiefpass-Kanal mit zwei unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten
Die vertikale Augenöffnung zeigt, ob eine Übertragung überhaupt möglich ist und wie empfindlich die Übertragung gegenüber Störungen ist. Ist das Auge geschlossen, so ist keine Übertragung möglich, da die logischen Zustände nie eindeutig low oder high sind bzw. im verbotenen Bereich liegen - Bits (bzw. Symbole) können nicht mehr unterschieden werden.
Die horizontale Augenöffnung gibt den zeitlichen Bereich an, in dem eine Abtastung (Auswertung) des logischen Momentanzustandes möglich ist. Sind aufgrund von Jitter oder Dispersion in einem Kabel die Phasenzusammenhänge nicht eindeutig oder ändern sich, schließt sich das Auge.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Augendiagramm

OSI- Schichtmodell

OSI-7 Layer Modell

Als OSI-Schichtenmodell (auch OSI-Referenzmodell; englisch Open Systems Interconnection Reference Model) wird ein Schichtenmodell der Internationalen Organisation für Normung (ISO) bezeichnet. Es wurde als Designgrundlage von Kommunikationsprotokollen entwickelt.
Die Aufgaben der Kommunikation wurden dazu in sieben aufeinander aufbauende Schichten (layers) unterteilt. Für jede Schicht existiert eine Beschreibung, in welcher steht, was diese zu leisten hat. Diese Anforderungen müssen von den Kommunikationsprotokollen realisiert werden. Die konkrete Umsetzung wird dabei nicht vorgegeben und kann daher sehr unterschiedlich sein. Somit existieren mittlerweile für jede der sieben Schichten zahlreiche solcher Protokolle.
Standardisiert ist das Modell seit 1983 von der Internationalen Organisation für Normung (ISO). Die Entwicklung begann aber bereits 1979.
In einem Computernetz werden den verschiedenen Hosts Dienste unterschiedlichster Art bereitgestellt, und zwar von den anderen Teilnehmern im Netz. Die dazu erforderliche Kommunikation ist nicht so trivial, wie es auf den ersten Blick scheint, denn es müssen eine Vielzahl von Aufgaben bewältigt und Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit, Sicherheit, Effizienz usw. erfüllt werden. Die Probleme, die dabei gelöst werden müssen, reichen von Fragen der elektronischen Übertragung der Signale über eine geregelte Reihenfolge in der Kommunikation bis hin zu abstrakteren Aufgaben, die sich innerhalb der kommunizierenden Anwendungen ergeben.
Wegen der Vielzahl von Problemen und Aufgaben hat man sich entschieden, diese in verschiedene Ebenen (Schichten) aufzuteilen. Beim OSI-Modell sind es sieben Schichten mit festgelegten Anforderungen. Auf jeder einzelnen Schicht setzt jeweils eine Instanz die Anforderungen um.
Die Instanzen auf Sender- und Empfängerseite müssen nach festgelegten Regeln arbeiten, damit sie sich einig sind, wie die Daten zu verarbeiten sind. Die Festlegung dieser Regeln wird in einem Protokoll beschrieben und bildet eine logische, horizontale Verbindung zwischen zwei Instanzen derselben Schicht.
Jede Instanz stellt Dienste zur Verfügung, die eine direkt darüberliegende Instanz nutzen kann. Zur Erbringung der Dienstleistung bedient sich eine Instanz selbst der Dienste der unmittelbar darunterliegenden Instanz. Der reale Datenfluss erfolgt daher vertikal. Die Instanzen einer Schicht sind genau dann austauschbar, wenn sie sowohl beim Sender als auch beim Empfänger ausgetauscht werden.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell